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16.03.2007 – Cervantes to Geraldton

Hier bekommen wir das erste Mal die Tuecken der heissen und sandigen Strassen zu spueren. Direkt am Wohnwagen vor uns zerlegt sich ein Pneu und die Teile fliegen uns nur so entgegen. Wir starten unseren Monster-Truck durch und ueberholen um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen. Nach einem kurzem small talk am Strassenrand bei 35 Grad geht es fuer uns weiter Richtung Geraldton. Auf der Karte ist irgendwo im Niemandsland noch eine Cave eingezeichnet und wir entscheiden uns spontan diese zu besichtigen. Also runter vom Highway 1 und rein in den Cravel.... Zuerst ist aber noch eine Wendemanoever notwendig da wir die Einfahrt verpasst haben. Was in Europa kein Porblem ist, hier aber sehr schnell eines werden kann. Etwas zuweit ausgeholt und schon stecken wir im sandigen Untergrund fest doch mit der Zuschaltung des Allrads geht es weiter.

Jetzt ist Gravel fahren angesagt. Das Verhalten des Autos ist wie auf Schnee... und je laenger wir fahren desto mehr Spass macht es. Wir passieren verschiedene Farmen und das Schild „Dead End Road“. Bei der letzten Farm ist dann nur ein sehr kleine Schild welches zu den Caves verweisst und der Allrad muss erneut aktiviert werden. Das ist im uebrigen immer ein manueller Eingriff an den beiden Vorderraedern, da geht noch nichts automatisch. Die Strecke ist zwar nur kurz aber ziemlich „holperig“. War da schon jemals jemand bevor? Ja, tatsaechlich am Ende ist ein Kreisel und da steht ein weiteres Auto. Der Weg zu den Caves, welche jetzt trocken sind, ist sehr steinig und muesam, aber einmal in der Cave angekommen ist es die Muehe wert. Sie ist etwas 250 Meter lang und wenn man sich vorstellt, welche Wassermassen da durchdonneren ist das schon gewaltig.Auch die Bienenwaben waren sehr eindrucksvoll.

Nach der Besichtung geht es wieder den selben Weg zurueck, welcher uns auf dem Highway 1 nach Geraldton bringt. Die Stadt hat ca. 25 000 Einwohner und wir entscheiden uns fuer den Zeltplatz direkt am Meer (BIG4 Belair).

Nach dem Besuch des Visitor Centers suchen wir eine Einkaufsmoeglichkeit und die einzige Tauchschule der Stadt. Das spezielle ist, dass die Helikopter-Tauchen anbieten. Ja, man fliegt mit der Heli zum Tauchplatz und zurueck. Verrueckt, aber warum nicht einmal was neues versuchen.

Bei derTauchschule angekommen, kommt die Ernuechterung. Da im Norden ein Cyclon Teile von Port Headland zerstoert hat, ist der Hubschrauber nun dort im Einsatz und steht nicht fuer das Tauchen zur Verfuegung. Morgen passt es auch nicht also schreibe ich mich fuer Sonntag ein.... Double-Dive.